Auf dem Weg ins Campingglück: CamperDays gibt Tipps für die Reiseplanung

Ein Campingurlaub will gut geplant sein. Fünf Nationalparks in einer Woche? 400 km pro Tag? Das ist zwar möglich, aber alles andere als entspannt. CamperDays fasst zusammen, welche Fehler Kunden passieren und worauf es bei der Reiseplanung wirklich ankommt.

„Wenn klar ist, wo die Reise hingehen soll, stürzen sich viele ins Detail“, weiß Raphael Meese, Produktmanager von CamperDays. Dabei genügt für die Route ein grober Plan mit einem ausreichenden Zeitpuffer für die einzelnen Stationen. „So bleibt man flexibel und kann spontan einen Zwischenstopp einlegen, wenn es einem irgendwo besonders gut gefällt. 200 Kilometer pro Tag sind ein guter Richtwert“, so Raphael Meese. Wer eine Einwegstrecke plant, sollte die Verfügbarkeiten und Kosten vorher prüfen. In Europa sind One-Ways beispielsweise eher unüblich, wodurch die Vermieter hier häufig hohe Gebühren bis zu 1.000 € verlangen. In Australien oder den USA hingegen sind One-Ways durchaus erschwinglich. „Generell sollte man immer erst das Fahrzeug und dann die Flüge buchen. Bei Einwegmieten ist das aufgrund der teils begrenzten Verfügbarkeiten umso wichtiger“, erklärt Raphael Meese, „sonst steht man am Ende ohne Fahrzeug da.“

Was das Fahrzeug an sich betrifft, ist vielen Kunden nicht bewusst, dass sie nur eine Fahrzeugkategorie buchen. Bei Bildern des Wohnmobils handelt es sich somit immer nur um Beispielbilder. Daher ist es wichtig, besondere Anfragen bereits vor der Buchung zu stellen. Wer beispielsweise während seiner Reise samt Wohnmobil eine Fähre nutzen möchte, sollte sich frühzeitig über die Größen- und Gewichtsbeschränkungen informieren und klären, ob ein entsprechendes Fahrzeug zugesichert werden kann. Auch Sonderwünsche bei der Größe des Bettes oder die Mitnahme von Haustieren klärt man am besten im Vorfeld. „Dafür sind unsere Reiseberater schließlich da“, sagt Raphael Meese.

Für den Anreisetag selbst sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Da die Fahrzeugübernahme etwas Zeit in Anspruch nehmen kann, sollte diese möglichst früh erfolgen. „Das ein oder andere muss man sich vielleicht noch erklären lassen“, gibt Raphael Meese zu bedenken. „Und falls man auf den ersten Kilometern merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist, kann man noch einmal zur Station zurückkehren.“ Der erste Campingplatz liegt daher idealerweise nicht allzu weit entfernt. In den USA und Kanada kann man das Fahrzeug erst am Tag nach der Ankunft übernehmen. „Hier startet man nach einer Nacht im Hotel ausgeruht ins Campingglück.“

Quelle: Camperdays

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