Neue indigene Tour in Australien: Mit Ureinwohnern das Great Barrier Reef erkunden

Photo Credit: Dreamtime Dive & Snorkel

In Queensland können Urlauber eine ganz besondere Tour ans Great Barrier Reef unternehmen. Erstmalig geben dabei Ureinwohner das Kommando. Der Anbieter Dreamtime Dive & Snorkel kombiniert auf dem neuen Ausflug das weltgrößte Korallenriff mit der einzigartigen Geschichte und Kultur der „Traditional Owners“, die seit zehntausenden Jahren in dieser Region im Einklang mit der Natur leben.

Sogenannte „Sea Rangers“ der ortsansässigen Aborigines-Stämme Gimuy Walubara, Yidinji, Gunggandji, Mandingalbay und Yirrganydji bringen Gästen ihre Schöpfungsgeschichte und die Unterwasserwelt näher. Sie geben Urlaubern einen Einblick in die tiefe Verbundenheit mit ihrem „Sea Country“, welches sich von Port Douglas bis zu den Frankland Islands erstreckt.

Nachdem die Gäste von den Ureinwohnern bei einer traditionellen Begrüßungs-Zeremonie willkommen geheißen wurden, startet die Tour in Richtung Moore Reef. Hier kann das Great Barrier Reef beim Schnorcheln und Tauchen (gegen Aufpreis) oder trockenen Fußes bei einer Fahrt mit dem Glasbodenboot erlebt werden. Optional hat man die Gelegenheit, das Great Barrier Reef während eines Heli-Rundfluges aus der Luft zu bestaunen. Nach zwei Stunden geht es zum Milln oder Flynn Reef, dem zweiten Halt am Outer Reef, wo weitere drei Stunden zum Schnorcheln oder Tauchen vorgesehen sind.

Der ganztägige Trip beginnt 8 Uhr am Reef Fleet Terminal in Cairns und bietet insgesamt gut fünf Stunden Aufenthalt an zwei verschiedenen Spots am Great Barrier Reef. Die Tour kostet umgerechnet 120 Euro für Erwachsene, Kinder zahlen die Hälfte.

Quelle: Visit Queensland

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