Die kleine Baleareninsel Cabrera – Ein Juwel

Cabrera ist eigentlich eines der unbekanntesten und kleinsten Inseln der Balearen. Sie liegt südlich von Mallorca und daher auch verwaltungstechnisch Mallorca zugeordnet. Die Fläche der Insel beträgt 15,60 Quadratkilometer. Mit einem Boot erreicht man das Cabrera Archipel täglich von Mallorca aus. Ganzjährig fährt das Ausflugsboot von Colonia de Sant Jordi. Die Fahrt dauert ca. 50 Minuten. Da Naturschutz großgeschrieben wird auf der Insel, gibt es nur 50 Genehmigungen von Touristenbesuchen pro Tag.

Man kann hier einen wunderbaren Tag verbringen und die kleine Insel erkunden. Die Tier- und Pflanzenwelt ganz besonders und auch die kulturellen Entdeckungen sind von großem Interesse bei den Besuchern. So kann man die Überreste des Festungsturmes besichtigen, ein Museum zur Geschichte der Insel, den Seemansfriedhof oder auch den Leuchtturm. Zwischendurch relaxen am wunderschönen Strand.

Wunderschönes Panorama auf den Hafen / Foto: Flying Media

Derzeit werden die einige Projekte auf der Insel realisiert die durch die Tourismussteuer der Balearen finanziert werden. So zum Beispiel die Restaurierung der Festung sowie einige Projekte in Sachen Nachhaltigkeit. Hier werden Solarenergie und Wassergewinnung großgeschrieben und auch bereits umgesetzt. Die Insel Cabrera gilt auch als „Naturlabor“ der Balearen, da hier zahlreiche Untersuchungen laufen, deren Ergebnisse auch auf den anderen Inseln dann umgesetzt bzw. beachtet werden können.

Restaurierungsprojekt mit Hilfe der Tourismussteuer / Foto: Flying Media

Cabrera ist mit Sicherheit ein Ausflug wert und als Highlight gibt es bei der Heimfahrt noch was ganz besonderes. Ein Halt an der Cova Blava, der blaune Grotte. Das Ausflugsboot kann hier in die Grotte fahren und für die Besucher gibt es die Möglichkeit in der Grotte abzutauchen. Die Blaufärbung des Wassers ist hier eine Reflexion auf dem sandigen Grund…Auch ein beliebter Spot für coole Selfies…

Auch als Podcast verfügbar:

Weitere Impressionen:

Einfahrt in die blaue Grotte / Foto: Flying Media

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here