Südafrika – weiter steigende Einreisezahlen

Traumhaftes Südafrika - Foto: Flying Media

Von Januar bis Dezember 2017 besuchten 349.211 Deutsche (plus 12%), 29.602 Österreicher (plus 7,4%) und 59.024 Schweizer (plus 7%) die Regenbogennation. Weltweit lockte die Destination ganze 10.285.197 Besucher an, eine Steigerung von 2,4 %. CEO South African Tourism Sisa Ntshona äußert sich anlässlich der ITB zufrieden über diesen Zuwachs: „Die Tourismusbranche ist eine der Hauptsäulen unserer Wirtschaft und einer der wichtigsten Arbeitgeber im Land. Deshalb freue ich mich, dass so viele Besucher in unser schönes Südafrika kommen.“

Touristiker wissen allerdings, dass mit erhöhten Touristenströmen auch die Gefahr einer Überflutung von Besucher-Hotspots einhergeht. Negative Auswirkungen auf die entsprechenden Regionen, wie z.B. lange Warteschlangen und steigende Lebenshaltungskosten, sind dabei nicht auszuschließen. Die 2016 vom Fremdenverkehrsamt gelaunchte „Five in Five“ – Strategie soll die Anzahl der Touristen nach und in Südafrika innerhalb der nächsten fünf Jahre um fünf Millionen Urlauber steigern. Ein solcher Anstieg an Touristen will gut geplant sein. Die meistbesuchte Provinz Südafrikas ist das Western Cape mit seiner Hauptstadt Kapstadt. Verdenken kann man es den Reisenden nicht, schließlich lockt hier der Tafelberg, das Kap der guten Hoffnung und die Garden Route.

Vielfalt durch neun Provinzen
Um Reisende besser zu lenken, vermarktet das Land daher seine neun vielseitigen Provinzen und die ganzjährige optimale Reisezeit mit entsprechend zahlreichen authentischen Reise-Erlebnissen. South African Tourism wird Reisende in den kommenden Monaten ganz aktiv auf diese Vorzüge hinweisen. „Alle unsere Provinzen haben so viel zu bieten: Das Eastern Cape bezaubert zum Beispiel mit der unberührten Wild Coast und zahlreichen Wanderpfaden. Das Northern Cape fasziniert mit den roten Dünen der Kalahari, San-Felsmalereien, Diamantenfunden sowie Offroad-Safaris und in der Provinz North West werden sich Fotografie-Fans an gelb leuchtenden Sonnenblumenfeldern und weitem, afrikanischen Bushveld erfreuen. Wir regen Reisende an, auch diesen Teilen des Landes einen Besuch abzustatten und Südafrika in all seiner Vielfalt zu erleben“, so Sisa Ntshona, CEO von South African Tourism.

Reisezeit
Die meisten Urlauber besuchen Südafrika zwischen Oktober und März. Allerdings bietet das Land das ganze Jahr über ideale Reisebedingungen, je nach Interessengebieten. So lohnt sich die Zeit zwischen Juni und Oktober besonders für die Walbeobachtung oder intensive Tier-Safari-Erlebnisse. Pflanzenfreunde werden zwischen August und September von der blühenden Halbwüste Namaqualand entzückt sein. In der „Green Season“ von Mai bis August hat ein Urlaub am Kap besonders viele Vorteile: weniger Touristen, günstige Preise, die beste Zeit für Tierbeobachtung, Wale vor der Haustür, viele Festivals und attraktive Preis-Specials der luxuriösen Safari-Lodges machen diese Jahreszeit zum echten Geheimtipp.

Authentische Erlebnisse
Um Kapazitätsengpässen nicht entstehen zu lassen, setzt South African Tourism auch auf die Urlauber aus den deutschsprachigen Ländern, die sich gerne von authentischen Reiseerlebnissen mit lokalen Anbietern inspirieren lassen. Glücklicherweise wartet die Regenbogennation mit einer Fülle an Kleinst- sowie kleineren und mittleren Unternehmen auf, die sich oft als wahre Juwelen herausstellen und nicht die gängigen Produkte anbieten.

„Wenn wir über den Tourismus in Südafrika sprechen, dann muss eines immer ganz klar sein: von wachsenden Touristenzahlen müssen alle Beteiligten profitieren, vor allem die Kleinst- und mittleren Unternehmen (SMMEs), die nicht das Budget haben, sich selbst extensiv zu vermarkten. Darum sehen wir es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, diesen in der Wertschöpfungskette unter die Arme zu greifen und ihre fantastischen Produkte in der Welt bekannt zu machen.“, so Sisa Ntshona.

Besucher der ITB 2018 können einige der lokalen Anbieter am Südafrika-Stand in Halle 20, Stand Nummer 138, vom 07.-11. März 2018 treffen und kennenlernen.

Quelle/Copyright: South African Tourism Deutschland

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