Ungarns Agrarstudenten ziehen mit großem Spektakel durch Debrecen

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Prost auf die Studenten – Foto: Flying Media Hungary

Eine schöne Tradition ist das Gelbwerden oder die Vergelbung an den Universitäten für Agrarwissenschaft in Ungarn. Die Studenten verabschieden sich mit dieser imposanten und schönen Tradition vom Studieren, von den Mitstudenten und ihren Lehrern am letzten Freitag des Semesters. Symbolisch soll es bedeuten, sie sind reif geworden und jetzt fallen sie wie die vergelbten Blätter vom Baum, von der Universität, an der sie studierten….
Diese Tradition hat schon eine lange Vergangenheit. Man begann damit am Anfang des 19. Jh-s. Damals machten die zukünftigen Landwirte ihren Studienabschluss im Herbst zeitgleich mit der Ernte ,in dieser Zeit waren auch die Blätter an den Bäumen bereits gelb. Daher der Ausdruck der Vergelbung..
Studiumabschluß ist heutzutage Ende Mai und dann beginnen die schweren Staatsprüfungen für die Absolventen. Erst nach deren erfolgreichen Ablegung können sie ihre Diplome erwerben. Aber noch vor den grossen Anstrengungen verabschieden sich die künftigen Landwirte, Gestütwirte und Agraringenieure unter feierlichen Umständen von ihrer Universität.

Zuerst sammeln sie sich vor dem größten und imposantesten Gebäude der Debreziner Universität . Dann schmücken sie sich in festlichen volkstümlichen Kleidern und in eleganten und geschmückten Kutschen ziehen sie singend von einem Gebäude der Uni zu dem anderen durch die Stadt, von Husaren und Pferdehirten begleitet.
Schließlich stoßen sie mit ihren Lehrern, Professoren zum Wohl mit den symbolischen gelben Krügen im Hauptgebäude der Universität für Landwirtschaft an. . Die Freude ist natürlich gross unter den Absolventen und das Feiern dauert in ungarn nicht nur einen Tag an…

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