Der „Bali-Reporter“ und der erste Hotel-Check im Samaya Ubud

Für Touristiknews meldet sich heute wieder Dieter Klawunder – er berichtet über die erste Etappe seiner Reise auf Bali und gibt seine erste Hotelkritik

„Heute ist der Umzug nach 4 Nächten vom Samaya Ubud in unsere Spa Villa Jamahal in Jimbaran.

Unsere Bali Reise im Samaya Ubud zu beginnen war die völlig richtige Entscheidung. Diesen Traum von Landschaft hätten wir sonst in dieser Form nie erleben können. Das tägliche Frühstück mit dem traumhaften Ausblick auf die Reisterrassen war ein ganz besonderes Erlebnis. Auch das Restaurant mit seiner Terrasse am rauschenden Bergbach gehört zu den Eindrücken die unserer Bali Reise ein ganz eigenes unverwechselbares Flair gaben.

Wie ist denn nun unser Hotel Check im Samaya Ubud ausgefallen? Wir haben unsere 4 Tage in der Hill Villa (104) verbracht.

Luxus und modernes Design in der „Ein-Raum-Villa“ – Foto: D. Klawunder

Es handelt sich hier quasi um eine „ Ein Raum Villa“ in der mit optischen Elementen der Wohn-, Schlaf- und Badbereich sehr harmonisch voneinander getrennt sind. Die Einrichtung und Ausstattung ist ausgesprochen edel und umfangreich. Auffallend ist die Liebe zum Detail. Ich habe noch nie eine solch umfangreiche Ausstattung mit Körperpflegemitteln und nützlichen Dingen des täglichen Gebrauchs erlebt wie in dieser Villa.

Der Garten ist tropisch wild bewachsen und wird von dem riesigen Pool beherrscht. (ich bin nicht sicher, aber ich hatte den Eindruck, dass dieser sogar auf eine immer erfrischende Temperatur herunter gekühlt wurde) Der Garten fügt sich perfekt in das rundherum herrschende Regenwald Feeling ein. Für mich selbst war das perfekt, ich könnte mir aber vorstellen, dass es Gäste gibt die diesen üppige Bewuchs an Pflanzen als beengend und zu dunkel empfinden würden.

Der Pool ist 1,8m tief. Für mich klasse aber es gibt natürlich auch Nichtschwimmer und Kinder.

Frühstück im eigenen Garten – Foto: D. Klawunder

Service – Rundum perfekt… auch hier mit einer unwahrscheinlichen Liebe zu den berühmten Kleinigkeiten. So wurde z.B. unmittelbar nachdem wir im Frühstücksbereich auftauchten der Butler informiert, dass der Room Service unsere Villa betreten kann. Somit sind wir nie einer Servicekraft begegnet, hatten aber immer die perfekt gereinigte Villa, denn gleiches passierte abends wenn wir unsere Villa verließen.

Auch sonst gab es offensichtlich ein perfektes Netzwerk, über das unsere Eigenheiten gespeichert und perfekt weitergegeben wurden. Einmal nach einem Aschenbecher gefragt, stand er dann immer schon bereit wenn wir kamen. Einmal nach einer extra Portion Butter gefragt und schon hatten wir danach ohne zu fragen immer die doppelte Portion.

Einmal ein Essen in die Villa kommen lassen, welches in keinster Weise auf der Speisekarte stand, für uns aber möglich gemacht wurde…. und schon wurden wir am nächsten Tag vom Service Manger gefragt, ob es uns denn geschmeckt hätte und wir das am Abend wieder haben möchten.

Das setzte sich auch bei dem Shuttle Service zwischen Ubud und dem Samaja fort. Zur Abholung brauchte man nur von einem Restaurant aus anrufen zu lassen und wurde nach erschreckend kurzer Zeit abgeholt. Offensichtlich wurde auch hier genauestens nachgehalten wer sich noch in Ubud aufhält um bereits ab bestimmter Uhrzeiten Fahrzeuge in der Innenstadt vorzuhalten. Anders ist das nicht zu erklären.

Zusammengefasst muss man sagen: „Besser kann Service nicht sein“

Negatives? Aus meiner persönlichen Sicht muss ich nein sagen. Wie aber bereits angemerkt ist der Pool für Schwimmer toll, für Nichtschwimmer und Kinder allerdings problematisch wg. 1,8m Tiefe. In der Nähe der Villa führt ein kleiner Pfad vorbei, der auch von den Einheimischen benutzt wird. (leider auch für kleine private Motorrad Rennen)

Tipps – Wer in Ubud nicht unbedingt Indonesisch essen gehen möchte ist im Cafe Nomad bestens aufgehoben. Ohne Reservierung allerdings ca. 30 Minuten Wartezeit bevor man einen Tisch bekommt.

Infos zum Hotel: http://www.thesamayabali.com/

Blick auf die Reisfelder – Foto: D. Klawunder

 

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