Wohnmobil-Modelle: Welches ist das richtige für meinen ersten Camper-Urlaub?

Foto: CamperDays,

Individueller Urlaub, viel sehen ohne Kofferpacken und ganz nah an der Natur sein – dies ermöglicht ein Wohnmobil. Wer sich entschieden hat, diese Reiseform zu testen, steht als nächstes vor der Herausforderung: Welches Modell ist das richtige? In Deutschland sind vor allem die klassischen Wohnmobile zu sehen. Aber geht der Trip zum Beispiel nach Australien oder Neuseeland, sind andere Modelle gängiger. Damit jede Reisegruppe das passende Gefährt findet, gibt das Online-Reisebüro CamperDays einen Überblick, welches Modell in welchem Teil der Welt am besten zu den Wünschen der Reisenden passt.

Deutschland und Europa

Das klassische Wohnmobil ist auf Europas Straßen oft gesehen, ebenso in Ozeanien. Es gibt Alkoven mit fester Bettnische über der Fahrerkabine sowie teil- und vollintegrierte Modelle, wo Fahrer- und Beifahrersitz Teil des Wohnraums sind. Hier findet eine sechsköpfige Familie Platz. Die Ausstattung gleicht einem kleinen Apartment und sogar ein Gefrierfach ist an Bord. Durchschnittspreis: ca. 160 Euro/Tag.

Australien und Neuseeland

Einen Campervan wählen Urlauber für Backpack- und Low-Budget-Urlaube vor allem in Australien und Neuseeland. Ähnlich wie beim Allrad-Camper sind Kochstelle, Kühlschrank und Wassertank vorhanden. Durchschnittspreis: ca. 50 Euro/Tag.

Kastenwagen sind ausgebaute Sprinter und ähnliche Modelle, die Paare durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen geringen Treibstoffverbrauch überzeugen. Im Kastenwagen gibt es eine eingebaute Dusche, ein WC und eine Kochstelle. Gerade für eine Kombination aus Stadt und Natur sind diese Fahrzeuge die richtige Wahl. Durchschnittspreis: ca. 125 Euro/Tag.

In Neuseeland dürfen einige Nationalparks nur von Wohnmobilen mit Toilette und Dusche sowie geschlossenem Abwassersystem (Abwasser-Kanister) befahren werden. Diese Fahrzeuge besitzen die sogenannte „Self-Contained“-Zertifizierung. Damit haben Reisende auch Zugang zu vielen vergünstigten oder kostenlosen „Freedom-Campingplätzen“ mit Platz für nur wenige Gäste inmitten schöner Landschaft.

USA und Kanada

Truck-Camper sehen aus wie eine Kombination aus Pick-up und Alkoven mit einer festen Bettnische über der Fahrerkabine. Paare und kleine Familien mit bis zu drei Personen haben hier den Komfort eines WCs, Warmwassers und einer Dusche. Insbesondere in den USA und Kanada erfreuen sich diese kompakten Fahrzeuge steigender Beliebtheit. Durchschnittspreis: ca. 150 Euro/Tag.

Ein Luxus-Wohnmobil bietet hohen Komfort und eine exklusive Ausstattung für bis zu sieben Personen. Hier gibt es neben einem TV, CD- und DVD-Player meist auch einen ausfahrbaren Slide-Out, der für zusätzlichen Wohnraum sorgt. Solch ein Fahrzeug misst in der Länge über neun Meter und entfaltet seine Vorteile auf geraden Straßen in den USA, Kanada oder Deutschland. Die vollintegrierten Modelle verfügen über eine gerade Frontscheibe und bieten die größte Rundumsicht. Durchschnittspreis: ca. 240 Euro/Tag.

Südliches Afrika

Allrad-Camper eignen sich für einen Abenteuerurlaub von Paaren und kleine Gruppen in Australien oder dem südlichen Afrika. Sie verfügen über eine Kochstelle, einen Kühlschrank und einen Wassertank, jedoch keine Toilette oder Dusche. Durchschnittspreis: ca. 125 Euro/Tag.

CamperDays.de stellt Fahrzeug-Unterschiede übersichtlich dar

Durch ihre Vielfalt sind Wohnmobile und Camper viel komplexer als Mietwagen, daher ist es nicht leicht, sie online abzubilden. Eine Schnittstelle für Echtzeit-Informationen zwischen lokalen Vermietern und Reisebüros gibt es nur für Verfügbarkeiten, selten auch für Preise. CamperDays hat daher eine eigene Software entwickelt, die nach verschiedenen Kriterien eine Vergleichbarkeit ermöglicht. Da Vermieter die Fahrzeugdaten samt Preis und Gebühren oft noch per PDF übermitteln, wird das System von den Kölner Experten selbst gepflegt.

Quelle: CamperDays,

 

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