Neuer Radweg verbindet Küste und Heidelandschaft in Schweden

Foto: amplifyphoto

Im Frühjahr 2026 eröffnet in Schweden mit dem Ljungleden ein neuer regionaler Radweg, der Göteborg und Falköping verbindet und zwei der bekanntesten schwedischen Radfernwege miteinander verknüpft.

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Der rund 170 Kilometer lange Ljungleden führt von der Küstenstadt Göteborg nach Falköping und schließt die beliebten Radwege Kattegattleden und den Ätradalsleden zu einer durchgängigen Route zusammen. Damit entsteht eine neue Rundstrecke für Radreisen durch Westschweden, geeignet für einzelne Etappen ebenso wie für längere Touren. Benannt ist der Ljungleden nach der Heide, Västergötlands Landschaftsblume, die das Landschaftsbild entlang vieler Streckenabschnitte prägt.

Terra Skåne setzt den Norden auf die Weinkarte

Foto: Terra Skåne

Schwedischer Wein bekommt eine eigene Adresse: In Südschweden entsteht mit Terra Skåne eine neue Weinregion, in der neun Weingüter nordisches Terroir ins Glas und auf die Landkarte bringen. Zwischen Rebstöcken, Küste und Kaltbad wird schwedischer Wein erlebbar, etwa beim herrlich unernsten „Winter Wine Run“ oder per Fahrrad auf der 124 Kilometer langen Vingårdsrundan.

Aktuelle Daten zeigen, dass das Interesse an schwedischem Wein spürbar zunimmt, insbesondere auf dem deutschen Markt. Auf der deutschsprachigen Visit-Sweden-Webseite zu schwedischen Weinen und Weingütern stieg die Zahl der Besucherinnen und Besucher innerhalb von zwölf Monaten um 82 Prozent.

Schwedische Insel statt San Francisco?

Foto: Tina Axelsson

Wie im Film: Was passiert, wenn eine bekannte Konditorin aus San Francisco ein kleines Café samt Bäckerei auf einer entlegenen schwedischen Insel übernimmt? Das kann man im Film „Sweet Störy“ sehen. Wer sich vom Inselleben im Film inspiriert fühlt, kann es auch selbst erleben. Auf einer eigenen schwedischen Insel.  

Rödlöga ist eine von 30.014 Inseln im Stockholmer Schärengarten und steht exemplarisch für die besondere Mischung aus Energie und Ruhe, die diese Region prägt. Schweden zählt insgesamt mehr als 267.000 Inseln. Mehr als jedes andere Land der Welt.

Ob das Leben auf einer schwedischen Insel genauso überzeugt wie die Konditorin Meg Ray aus den USA, können internationale Reisende nun selbst herausfinden. Im Rahmen der Initiative „Deine schwedische Insel“ stellt Schweden fünf Inseln für jeweils ein Jahr zur Verfügung.

Wo Forelle, Elch und Algen auf Michelin-Sterne treffen

Foto: Anders Husa

In Schweden beginnt Spitzenküche oft nicht in der Küche, sondern draußen. Im Wald, am Wasser oder direkt vor der eigenen Tür. Viele Restaurants arbeiten mit dem, was die unmittelbare Umgebung hergibt. Beeren, Fisch, Wild, sogar Algen. Diese konsequente Regionalität hat inzwischen auch die Michelin-Inspektoren überzeugt: Sieben Restaurants wurden mit einem Green Star ausgezeichnet.

Bei der Vergabe eines Michelin Green Star bewerten die Inspektoren sogenannte „achtsame Praktiken“. Dazu zählen unter anderem die Herkunft der Zutaten, der Einsatz saisonaler Produkte, Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen sowie der gesamte ökologische Fußabdruck eines Restaurants.

Mit Blick auf die diesjährige Bekanntgabe der Michelin-Sterne für die nordischen Länder am 1. Juni rücken auch Schwedens grüne Sterne in den Fokus, die Nachhaltigkeit und Spitzenküche verbinden.

Eine pinke Sauna in Nordschweden – was steckt dahinter?

Visualisierung: Bigert & Bergström

In Skellefteå bekommt ein ehemaliges Industriegebiet einen neuen Mittelpunkt, der in Pink leuchtet: eine Sauna als Kunstwerk am Fluss Skellefte. Rund um sie entsteht ein Ort, der Vergangenheit und Zukunft neu zusammenbringt. Die Crystal Sauna wurde von den schwedischen Künstlern Bigert & Bergström entworfen und ist Teil eines Projekts, das Kunst und Stadtentwicklung verbindet. Mit ihrer prismatischen Form greift sie das Thema Energie auf.

Die Sauna wird im Rahmen der Society Expo vom 27. Mai bis 9. Juni 2026 eröffnet. Die Veranstaltung bringt internationale Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, darunter auch Klimaforscher Johan Rockström, Direktor des Potsdam‑Instituts für Klimafolgenforschung in Deutschland.

„Schweden auf Rezept“ erstmals als Gruppenreise erlebbar

Foto: Mikael Svensson

Gemeinsam mit Hummel Reiseideen hat Visit Sweden das Konzept in ein konkretes Reiseangebot übersetzt und greift damit aktuelle Entwicklungen im Reisemarkt auf.

„Schweden auf Rezept“ knüpft an einen wachsenden Trend an: Natur, Gemeinschaft und kulturelle Erlebnisse werden zunehmend als Ergänzung zu klassischen Gesundheitsangeboten eingesetzt. Laut einer internationalen Umfrage* würden zwei Drittel der Befragten in Deutschland einer ärztlichen Empfehlung folgen, mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Genau hier setzt das Konzept an.

Im Mittelpunkt steht ein Programm, das sich an Natur, Bewegung und bewussten Pausen orientiert. Statt dichter Zeitpläne geht es um Tage im Freien und eine Umgebung, die Tempo rausnimmt. Erholung ist hier ein zentraler Teil des Erlebnisses.